4FXS Hörerlautstärke zu niedrig


#1

In meiner neuen Compact 5200 Anlage stecken z.Zt ausschließlich vier 4FXS-Module. Analoge Telefone wie die alten Signo 2 zeigen an allen 4FXS Modulen eine deutlich zu niedrige Hörer-Lautstärke im Gegensatz zum Betrieb an einer ETS-2116i. Die Lautstärke läßt sich am Telefon nicht weiter erhöhen. Im Konfiguationsmenü der Compact 5200 habe ich keine Einstellung diesbezüglich gefunden. Wohlgemerkt: ich rede nicht vom Klingelton, sondern von der Hörerlautstärke bei Frei- und Besetztsignalen und im Gespräch. Und die dürfte ja durch die 4FXS-Module bestimmt sein. Hat jemand die gleichen Erfahrungen gemacht? Kennt jemand eine Lösung?

Gruß
Armin
ambitionierter Neuling :wink:


#2

Hi!

Ein ambitionierter Neuling, verhält sich normal anders, besonders dann wenn er in 2 verschiedenen Foren, als angeblich kurz vor der Rente stehender E-Ing., ganz einfache Detail-Fragen dazu, nicht beantworten will o. kann, sondern dafür anscheinend nur “genehme” Antworten dazu erwartet.

Nach dem Motto: Ich weiss momentan keine Lösung, aber ich bewundere zumindest Dein Problem.

LG.


#3

Hallo Hotliner,

nun, das habe ich mich auch gefragt als ich in einem anderen Forum genau die gleiche Frage gelesen
habe. Nun E-Ing. wohl kaum, da wäre mit Sicherheit mehr meßtechnisches gekommen.

Gruß
Michael


#4

Hi Armin,

die einzige Möglichkeit, die mir einfallen würde wäre, dass eine Fehlanpassung der Leitung vorliegt. Das führt ggf. zu genau diesem Verhalten.
… Kann es sein, dass Du Deine ehemaligen ISDN-Leitungen jetzt als a/b-Leitungen betreibst und noch die 2x100Ohm Abschlusswiderstände drin hast? … ist nur so 'ne quergedachte Idee … aber kann ja sein?

Das Verhalten, was Du beschreibst kann ich an keiner Installation nachvollziehen. Normalerweise hängen da aber nur noch a/b-Faxe und a/b-Türsprechstellen dran. Keines dieser Geräte zeichnet sich dadurch aus, dass es zu leise wäre…

Gruß Dauerbesetzt

PS: wie sahen denn Deine Versuche aus? Waren bei beiden die Telefone direkt an die Anlagen angeschlossen … oder über irgendeine Verkabelung? Ich würde erstmal direkt an der Anlage testen.


#5

Ich frage mich manchmal schon, bei gewissen Antworten, wieviele Signo 2, an wievielen Int. S0-Bussen an einer 2116i, da vorher klaglos im Betrieb gewesen sein könnten?

Ich sag nur “Geiz ist geil”, bei Rentnern immer öfter, denn die werden von Jungen nicht monetär unterstützt!

LG.


#6

Fehlanpassung wäre eine mögliche Erklärung. ISDN kommt hier allerdings nicht zum Tragen. Die ETS-2116i unterstützt nur a/b Verkabelung, und die VOIP-Anlage soll nur IP und a/b Telefone bedienen.
Die Signos sind ohne extra Terminierung an die bestehende J-Y(ST)Y Verkabelung angeschlossen. Die Compact 5200 mit den 4FXS Modulen ist derzeit noch nicht am Telekom-Netz. Mit den Signos telefoniere ich sozusagen testweise nur intern. Zwischen 4FXS-Klemmblock und Telefon liegen nur ein paar Meter Telefonschnur. Also auch keine extra Terminierung. Bei der niedrigen Frequenz der Hörertöne bin ich skeptisch, ob Fehlanpassung eine Ursache für 12DB Dämpfung sein kann.

Bei den 4FXS-Modulen werden zur Zeit nur die Klemmblöcke verwendet. Ich habe mir die Leiterbahnführung der Platinen angesehen und festgestellt, dass die ebenfalls vorhandenen 8PC8 Buchsenkontakte parallel zu den Klemmkontakten angebunden sind. Theoretisch wäre es denkbar, dass trotzdem versteckte Dämpfungsglieder oder Schutzdioden ausgerechnet die Klemmblocksignale beeinflussen. Den Test “Signo mit angefertigtem 8P8C Kabel” an 4FXS Modul werde ich daher noch durchführen.

Gruß
Armin


#7

Hallo Armin,

wie sieht es denn aus wenn Du anstelle der Signos ein “moderneres” Telefon anschließt? Wahlweise
natürlich an der ETS-2116i und der 5200 Anlage? Wie hoch ist denn die Amplitude (Spannung) bei
beiden Anlagen?

Das Signo ist mir Sicherheit noch für die alten, analogen Anschlüsse mit ~60V Klingelspannung und
ähnlich hocher Sprechspannung hergestellt. Schau Dir doch mal die Elektronik des Signos an.
Vielleicht kann man die Hörerlautstärke/Mikrofonempfindlichkeit durch anpassen von Widerständen
und Kondensatoren ggf. anpassen.

Ich kann Deinen Wunsch “nach Möglichkeit die alten Apparate erhalten” irgendwie nachvollziehen.
Wir sind ja alle mal Jäger oder Sammler gewesen. Schau Dir mal die moderneren Clip Telefone an,
hat wirklich was … :slight_smile:

Gruß
Michael


#8

Tja Armin,

Google wäre Dein Freund gewesen.

Quelle des nachfolgenden Auszugs: Link

Hi zusammen,
eben habe ich das Problem meines Signo-Telefons beheben können.
Es gibt keine Tastenkürzel, mit denen die Sprechlautstärke in die Telefonleitung direkt einzustellen wäre. Das Telefon muß geöffnet und ein Widerstand ausgetauscht werden.
Auf der Platine im Inneren gibt es in der nähe der Western-Buchsen einen 20-pin IC (TDE1046 oder Siemens PSB4500). An den Pins 2 und 3 ist ein Widerstand eingelötet, der nach Schaltungsvorschlag von Siemens oder Philips etwa 68kOhm haben sollte.
Eingelötet sind bei einem Telefon 820Ohm und bei einem anderem Telefon 12kOhm. Beide Telefon liefern ein unverständliches Sprachsignal.
Ich habe die Widerstände zu 47kOhm ausgewechselt.
CU
Stefano

Gruß
Michael


#9

Netter Versuch, Michael. :wink:
Erklärt aber nicht, warum ein und dasselbe Signo an der einen Anlage einen lauten und an der anderen Anlage einen leisen Hörerton erzeugt.

Zwischenzeitlich habe ich mir ein Telefonkabel mit 8P2C Stecker gebastelt. Leider ist die Lautstärke an einer RJ-Buchse der 4FXS Platine nicht anders als bei Verwendung des Klemmblocks.

Gruß
Armin


#10

Hallo Armin,

also leicht veräppelt komme ich mir da schon vor?! Was heißt hier “Netter Versuch Michael”.

Was ist eigentlich Dein Ziel? Dein 15 Euro Signo Telefon wahlweise an der ETS… und an der 5200 mit
gleicher Lautstärke zu betreiben oder ist es nicht eher so, die ETS in Rente zu schicken und die 5200er
zu nutzen? Für den Zweck reicht es doch wohl den Widerstand anzupassen. Und wenn Du wirklich die
beiden Anlagen wahlweise betreiben möchtest ermittel einen passenden Widerstand der bei beiden
Anlagen eine gerade noch akzeptable Lautstärke erzeugt.

Und wenn Du wirklich eine Erklärung dafür haben möchtest, miss doch einfach mal die Spannungs-
verhältnisse der alten und neuen Anlage. Auch die Amplitude der Töne wird doch wohl zu messen
sein und dann entsprechend eine Lösung ableiten …

Also ich klinke mich mal aus.

Gruß
Michael