Ich habe eine Commander 6000, SW Version 8.4d. Unter anderem ist ein VOIP Karte verbaut. Im Moment habe ich einen Telekom VDSL Anschluss. Daten fließen über Vigor Modem - PfSense firewall on APU2 - DLink DGS 1100 16 L2+ Managed Switch - Auerswald Commander 6000. Alles funktioniert perfekt. Seit Jahren.
Ich bekomme nun einen Glasfaseanschluss von der Deustche GigaNetz.
Hier gehen sollen die Daten über ONT - Pfsense+ on Netgate 2100 - DLink DGS 1100 16V2 L2+ Managed Switch - Auerswald Commander 6000. Die Hardware ist da. Die Konfiguration der PFSense+ ist herausfordernd, aber machbar. Speziel, weil die Deutsche Giganetz nur einen DS-Lite stack mitliefert. Kann man aber lösen.
Um mein existierendes Netzwerk nicht zu stören, behalte ich den Telekomanschuss und alles was in der erstenKonfirguration beschrieben ist. Später werde ich ein Dual Wan Setup aud dem Netgate aufsetzen.
Sorry, für die lange Einleitung. Jetzt die Frage: Hat irgendjemand das Profil für die Deustche Giganetz. Oder Informationen, wie VOIP eingerichted werden muss?
Hallo amontigny,
als allererstes würde ich die Firmware Updaten, denn die 8.4D ist schon lange nicht mehr gelistet (älteste Version 8.4G), aktuell ist die 8.6C. Für die Deutsche GigaNetz ist mir noch kein Profil bekannt, man kann aber ein eigenes Erstellen (mit einem Editor) in dem man ein Standardscript editiert. Besorgen Sie sich die erforderlichen Login-Daten vom Netzbetreiber und Erstellen Sie sich ein eigenes Script. Manchmal hilft es sich verschiedene Scripte anzusehen. Dieses dann in der 6000er zum Einsatz bringen. So sollte es Laufen. Notfalls den AW-Support bemühen.
Ansonsten im Supportbereich der GigaNetz oder ähnlichen Quellen mal Nachforschen ob für die 6000er schon ein Loginscript existiert. Eventuell auch mal nachsehen ob es für die Fritz!-Box oder ähnliche Geräte schon Anleitungen für die GigaNetz gibt und diese für die auf das AW-Script anpassen.
Gruß Frank
Wie sieht denn die Ausgangslage nun aus, wurde die Anlage auf den aktuellen FW-Stand gebracht, und ist nicht mal ein einfaches SIP-Telefon vorhanden zum Prüfen? Im DL-Bereich bei Auerswald gibt es diesen Anbieter nicht, es kann doch aber nicht so schwer sein mit den paar Telefonie-Reg.-Daten das Problem zu lösen? Eigentlich müsste ja der Netz- und Anschlussbetreiber eine Schnittstellenbeschreibung irgendwo parat halten, wonach man dann die Anlage über das Web-IF einrichtet? Der Anlagenhersteller in Cremlingen hat auch keine Ambitionen mehr seinem Support dafür nachzukommen, die Anlage ist ja noch nicht abgekündigt. Wenn ich jetzt das Prinzip vom Frank nehmen würde, käme von mir die Ansage, melde dich bei mir per PN denn ich weiß wo man die SIP-Reg.Daten für die DGN herbekommt. Was ist es denn telefoniemäßig für ein Anschluss, mit MSN oder Trunk, oder kann man davon ausgehen wegen CGN über DS-Light, dass es der ganz einfache Privat-Kd.Tarif ist? Das Internet über das GF der DGN geht aber schon? Und eine Fritzbox als Tester ist auch nicht parat? Na gute Nacht D-Land mit Auerswald was man so gestern zu hören bekam bzgl. der dortigen Insolvenz. Aber so überraschend kam das nicht, u. die Erklärungen dazu warum, ja klar wegen u.a. Corona u. dem UkraineKrieg, für sowas sind diese Ereignisse dann immer gut. Nur dass durch Corona ein wahnsinns Aufschwung im Umsatz die Folge wgn. der zahlreichen Homeoffice-Arbeitsplätze war.
Bzgl. ein Script, oder doch eher das Template, dafür selber zu „erstellen“, wenn das jetzt schon so massive Umstände macht, was wird das erst mit dem nicht vorhanden Template ohne eine Vorlage, was da wo an welcher Stelle alles rein muß. Ein einziger Fehler darin, den man dann ja nicht mal findet, legt die ganze Anlage amtsseitig lahm.
Ach der Ahnungslose ist wieder da … und was macht er? Stänkert wie immer rum …
Eine gewisse Häme über die Auerswald Insolvenz in Eigenregie kann man Deinen Zeilen nicht absprechen. Ich verstehe nur nicht, was Dir das letzendlich bringt? Aber es gibt seichte Gemüter, die solche Nachrichten irgendwie g…l machen.
Sollte es an Dir vorbeigegangen sein, dass ganz allgemein dank unserer superguten Vorgänger- und aktuellen Regierung die Wirtschaft auf der Kippe steht? Selbst Privatleute halten sich mit Investitionen zurück, weil alles teurer wird. Meinst Du wirklich, das geht an Auerswald, Agfeo und Mitel spurlos vorbei?
Und ob Homeoffice wirklich so der Burner war, mag ich nicht beurteilen, da ich die Geschäftszahlen natürlich nicht kenne. Aber soweit wie ich mich erinnere, gehen die Firmen und Anwender zu MS-Teams, Zoom, Webex usw. Glaube nicht, das hier sehr viel neue Anlagen verkauft worden sind.
Nun aber zum Thema:
Die Templates sind letztendlich eine xml Datei und man kann, sofern man eine Vorlage hat auch einiges „abkupfern“. Man kann auch problemlos mehrere „Anbieter“ (Templates) speichern und im Bereich „Accounts“ das (Test-) Template zuordnen. Idealerweise, bei Einzelrufnummern bietet sich das an, kann man einen Anbieter einem Account zuordnen und kann in aller Seelenruhe testen, ohne dass wie Du schreibst „die Anlage amtsseitig“ lahmlegst.
Also alles kein Hexenwerk, sofern der Anbieter mitspielt und die VoIP Anmeldedaten herausrückt.
Hallo Michael,
als Erstes: Es gibt in Deutschland keinen Routerzwang, im Umkehrschluß kann man sagen das der Anbieter damit verpflichtet ist die Zugangsdaten auf Anfrage herausgeben zu müssen. Stell Dir vor Du mietest ein Auto und der Vermieter sagt, das Du den Schlüssel nicht bekommst. Ein solcher Vermieter wäre schnell unten durch.
Die Script-Dateien sind in der Tat .XML-Dateien. Diese lassen sich herunterladen, speichern und z.B. mit der Schareware Notepad++ (für Privatverwendung kostenfrei) editieren. Kaputtmachen kann man damit nichts. Nur der Zugang könnte bei zu vielen Fehlern gesperrt werden, was im Vorfeld in Absprache mit dem Anbieter wieder entsperrt werden kann. Außerdem vermute ich das der Anbieter ein Interesse daran hat seine Anschlüsse nutzbar zu machen.
Als Zweites: Immer weniger Router haben einen S0-Bus, es wird gezielt auf VoIP gesetzt. Ob ich ein VoIP-Gateway oder was auch immer verwende, ich muß die Zugangsdaten dort Eintragen und das liegt definitiv hinter einer Firewall wo der Anbieter nichts zu suchen hat. Somit hat er, um den Anschluß nutzbar zu machen, die Zugangsdaten herauszugeben.
Gruß Frank
Erst einmal vielen Dank. Die Anlage ist jetzt auf dem neuen Stand.
Habe heute morgen auch gehört das Auerswald Insolvenz in Eigenregie angemeldet hat. Hm Ich habe glaube ich, mit ETS 1004Fax angefangen. Am Anfang gab es noch Support von Auerswald. Später nicht mehr. Schade.
Meine Commander 6000 läuft schon viele viele Jahre. Nur eine Reparatur für Speicher.
Anyway. Ich werde versuchen, was ich hinbekomme und werde berichten.
Du hast vollkommen recht, was den Routerzwang betrifft. Der Kunde kann frei wählen ob er einen eigenen Router oder einen Router, den er beim Provider mietet einsetzt. Viele Provider zieren sich zumindest, wenn sie für den Router verantwortlich sind, die SIP Zugangsdaten herauszurücken.
Bei meinem Provider, die Deutsche Glasfaser, kam damals ein Schreiben explizit für Kunden mit eigenem Router in dem die SIP Zugangsdaten bekannt gegeben worden sind. Ob das im Jahr 2025 noch immer so ist oder ob ich trotz Mietrouter auf Anfrage die Daten zugeschickt bekomme, kann ich nicht sagen. War aber mal vor einigen Jahren so.
@amontigny Du machst ja sicherlich einen Wiederherstellungspunkt Deiner Anlage als auch eine Sicherung der Konfiguration zuvor. Beides hilft, wenn Du Dich wirklich einmal so richtig „verhauen“ hast. Ich habe auch unter Anderem eine COMmander 6000 aus dem Jahr 2012 und die läuft bisher anstandslos.
Sag uns was es ergeben hat. Hat Dein Provider Dir die SIP Zugangsdaten bereitgestellt?
Hallo Michael,
ich hatte auch einen Anschluß von der Deutschen Glasfaser. Nur zwei Dinge haben mich gewaltig gestört:
Ein Dyn-DNS wurde gewaltig unterdrückt, das es nicht möglich war (und wenn Du einen eigenen Server hast willst Du ihn auch erreichen können). Die Antwort der deutschen Glasfaser: Nehmen sie einen Industrieanschluß mit fester IP, wir lassen so etwas nicht zu.
Die Funktion: In den ersten zwei Jahren war der Anschluß mehr als die Hälfte der Zeit gestört (absolut keine Funktion, manchmal zwei Wochen lang). Gutschriften oder Begründung der Glasfaser: NONE.
Das Problem: Die Netzarchitektur der Deutschen Glasfaser geht von einem POP zum nächsten (Linear, in Serie). Ist ein POP nicht funktionsfähig sind alle nachfolgenden POP’s (und Anschlüsse) auch offline. Hinzu kommen noch zwei Probleme: Erstens keine Systemredundanz und zweitens keine Energieredundanz (Akkus, Notstrom o.ä.). Bei einem Netzwischer oder Überspannung hing sich oft der ganze POP auf.
Das alles waren für mich Gründe mich dort nicht abhängig zu machen. Die Übermittlung der SIP-Daten kann ich bestätigen, problemlos. Ich habe meine FB an dem Anschluß ohne Probleme benutzen können. Auch VoIP lief mit meiner 6000RX problemlos (wenn der Anschluß funktionierte).
Gruß Frank
Hallo Frank,
mit der Deutschen Glasfaser hatte ich in den gefühlt letzten 4 Jahren nur eine Störung, die allerdings sich knapp 14 Tage hinzog. War kein Komplettausfall sondern ein ehe schleichende, zeitlich aber steigender Ausfall. Der Kundensupport ist grottenschlecht! - Also kann man getrost vergessen. Man betet, dass nichts schief läuft.
Bei allem Gejammer muss man natürlich auch die Realität, gerade wie bei uns „auf dem Lande“ (OT von Neustadt an der Weinstraße) sehen. DG bietet an meinen Anschluss 400 MBit für bezahlbare 40 Euro (Treuerabatt 10 Euro auf 24 Monate) an. Die gute Telekom bringt über DSL rund 10 MBit netto, 14 MBit sagt zumindest einmal die FritzBox. - Was soll man da machen?!
Das mit der öffentlichen IP Adresse stimmt. Habe mich aber nicht darum gekümmert, da ich mit dieser Aussage gerechnet habe. Ein Business Anschluss der DG ist für Privat unbezahlbar! Ich habe einen ganz kleinen Provider (eher ein Verein) gefunden, der mich über VPN ein IPv4/IPv6 Netz anbindet. Geht leider nur für Privatanwender … das bin ich ja mittlerweile. Somit kann ich alles machen und habe limitiert über OpenVPN (Router) rund 35-100 MBit. - Das reicht.
Ich würde gerne zur Telekom GF wechseln, wenn die das in unserer Straße anbieten würden.
Mitarbeiterkonditionen würden das noch ein wenig schmackhafter machen. Geht aber leider nicht.
Ich habe es jetzt im Moment so gelöst:
Meine Telefonanlagen COMmander 6000, COMpact 5500 und COMtrexx hängen an einem eigegen LANCOM LTE Router. Dieser bietet mir noch eine Art Backup, wenn der DG Anschluss einmal ausfallen sollte. Per MultiSIM auf meinem Unlimited Hauptvertrag ebenso unlimited … was will man mehr. Läuft recht stabil.
DG eben für den VPN Tunnel, Mail, surfen, Server usw …
Hallo Michael,
die Deutsche Glasfaser ist bei uns auf dem Dorf komplett unten durch (durch die vielen und langen Ausfälle), nicht nur bei uns. Die Glasfaserverbindung vom Vodafone-POP mit 8TB-Anbindung ist bis zu unserem Dorf knapp 20Km (mit 8 POP’s) und geht noch meines Wissens gut 95Km über mehr als 30 POP’s weiter. Es hängen ca. 350tsd Anschlüsse daran. Wenn also mal wieder in einem der ersten POP’s was ausfällt, sind alle Anschlüsse und die Nachfolgenden über die Zeit tot. Egal ob Privat oder Firma. Ein Betrieb kann sich ein Backup leisten, ich (noch) nicht.
Bei uns in der Nähe ist Magenta mit GF unterwegs, der nächste Magenta-POP ist 131 Meter CU-Kabel von mir entfernt. Das Kabel ist ein altes Papier-Luft-Isoliertes Bleimantelkabel mit 0,3mm² Adern-Querschnitt. Da ist nach Tabelle nach 130 Metern mit 100Mb schluß, tatsächlich kamen bisher 73Mb an. Die haben sie aber auch schon aus Störungsgründen wieder auf 61Mb reduziert. Also hoffe ich drauf dass Magenta irgendwann das Cu in der Straße duch GF ersetzt. Da werden viele von DG nach Magenta wechseln, allein wegen der Störungen.
Nun, das Problem von amontigny ist nicht Weltbewegend und lösbar, einige Profile heruntergeladen und die XML angesehen, was passen könnte und viel Probieren. Machbar. Wenn man keine Programmierkenntnisse hat ist das natürlich nicht einfach, das bedarf dann Verstärkung. Das habe ich auch so verstanden, das er seinen GF-Anschluß noch garnicht hat (mitlerweile?).
Gruß Frank