Hoffentlich

Wenn ich das so lese, denke ich so bei mir:
Hoffentlich bringt Auerswald so schnell keine ganz große Anlage raus. Ansonsten müsste ich mich nämlich noch viel mehr über unsere unsägliche “Siemens Optiset”-basierte Tk-Großanlage hier an der TU München aufregen… bislang kann ich mir immer sagen, “naja, vielleicht gibts in der Größe ja nix besseres”.

Diese Siemens-Telefone sind krank, krank, krank! Dabei gibts die schon jahrelang, es wäre also genug Zeit gewesen, wenigstens die ärgsten Lücken in der Ergonomie glattzubügeln!

Ein paar Highlights:
-Man muss (z.B. für Call-Through mit der Auerswald daheim:D ) aus dem laufenden Gespräch erst tausend Tasten drücken, bis man (in einem gut versteckten Menü) endlich “MFV-Nachwahl” aktiviert hat. Wär ja zuviel verlangt, wenn das Gerät direkt nach Zustandekommen der Verbindung automatisch auf MFV-Nachwahl schalten würde…
-Beim Klingelton kann man zwischen unangenehm, grässlich, scheußlich und unerträglich wählen. Ich hab meines auf “unangenehm” gestellt.
-Eine Rückfrage ist was anderes als eine Gesprächsübergabe. Bevor man also aus dem laufenden Gespräch heraus die andere Person ruft, muss man schon wissen, ob man den Anrufer durchstellt oder nicht.
-Durch die Anruferliste kann man sich nur von vorne nach hinten hangeln (aber nicht zurückgehen). Dabei muss man immer umständlich mit drei Tastendrücken zum nächsten Eintrag weiterschalten.
-Aber das allerallerbeste zum Schluss: die Wahlwiederholung!! Die funktioniert nämlich nur, wenn man, bevor man auflegt, noch schnell auf die Taste “Wahlwiederholung” drückt – erst dadurch speichert man nämlich die Nummer überhaupt erst in der Wahlwiederholung ab! Wenn man es vergisst, darf man die Nummer das nächste mal wieder ganz von vorne eintippen.

AAAAAAARGH!!! :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:

Schlechter kann man ja kaum eine Bedienoberfläche eines Tk-Endgerätes erstellen.
Ach falsch, es gibt noch eine Steigerung. Des Teufels Werk (DeTeWe).

Herrrrrrrrlich Eure Beiträge, schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt. Nur weiter so.

Gruß Reinald

Tja, man ist schon reichlich verwöhnt… :smiley:

Obwohl, auch in unserer Welt gibt´s noch Macken: Weitervermittelte Gespräche erscheinen nicht in der Gesprächsliste der Empfänger der Weitervermittlung, sondern nur am ersten Apparat, der direkt angenommen hat. Wird ein aufgebautes Gespräch einmannweitervermittelt, so steht als Anrufer die entsprechende eigene externe MSN ohne Vorwahl … aber das ist ja nix gegen solche Klopse wie sie Hirvi schreibt.

Und ich bin sicher, dass unser LieblingsTKanlagenhersteller auch das noch behebt :banana:

Rein von der Bedienoberfläche gefallen mir die aktuellen Tenovis auch ganz gut (die sind auch lernfähig: die Serie mit dem in alle Richtungen drehbaren Hörer war in dieser Beziehung eine ergonomische Missgeburt), da könnte man sich noch das Eine oder Andere von abgucken. Aber Siemens … ich denke da an das Memory: Nur die unteren 2 Zeilen des großen Displays werden wirklich verwendet, der Rest nur fürs Blättern im internen Telefon- bzw. Notizbuch des Telefons. Naja…

Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf die Business :smiley: :slight_smile: :banana: :smiley: :slight_smile: :banana:

Gruss

Marco

Und nicht zu vergessen, man kann im Memory nur im lokalen Telefonbuch das große Display verwenden. Und wenn der Service-Techniker beim Ändern der Anlagen-Konfig. nicht aufgepasst hat, war das mühsam von Hand gepflegte lokale Telefonbuch auch noch weg.

Uuuaaaahhhh.

Äh, ich glaub´ ich sprach oben schon davon … :smiley: :cool:

Bei Dalli-Dalli hätt´s geheißen: Der war doppelt, den ziehen wir ab :banana: :finger: :banana: :finger: :banana:

grins

Gruss

Marco

Hallo hirvi,

dein Wunsch ist AW Befehl :rolleyes:, es kommt doch nicht so schnell:

ZITAT AUERSWALD VERTRIEB:
[size=2]Unsere kommende neue Telefonanlage COMmander Business befindet sich zur Zeit noch in der Entwicklung und wird zur Cebit 2004 vorgestellt. Die Auslieferung wird dann voraussichtlich in der zweiten Jahreshaelfte erfolgen. Einen genauen Liefertermin koennen wir Ihnen leider noch nicht nennen. Eventuell bekommen wir zur Cebit noch naehere Informationen.

P.S.
Ich selbst bin etwas enttäuscht, auch wenn es (irgendwann mal) eine klasse Anlage wird, ich brauch heute Lösungen, da werde ich jetzt fremdgehen müssen, die Geduld meiner Kunden ist am Limit. Und jetzt, was würdet Ihr nehmen??? (HIPATH/ALLSERVE mach ich schon - ist aber in all diesen Fällen nicht gewünscht)

[/size]

Hallo Thomas,

ich glaube Dir, dass Du heute Lösungen brauchst. Allerdings brauchst Du sicher Lösungen, die für Deine Kunden zufriedenstellend funktionieren. Insbesondere bei dieser Zielgruppe ist es sicher nicht besonders toll, wenn der Kunde Betatester ist.

Auf der CeBit wirst Du Dir sicherlich schonmal reichlich Appetit holen können. Und es wird zuerst noch ein Feldtest durchgeführt, bevor die Anlagen auf den Kunden losgelassen werden. Schließlich soll alles einwandfrei laufen! :smiley:

Gruss

Marco

Hi,

[QUOTE=hirvi]

Diese Siemens-Telefone sind krank, krank, krank! Dabei gibts die schon jahrelang, es wäre also genug Zeit gewesen, wenigstens die ärgsten Lücken in der Ergonomie glattzubügeln!

[/quote]************ (Netiquette)

[QUOTE=hirvi]

Ein paar Highlights:
-Man muss (z.B. für Call-Through mit der Auerswald daheim:D ) aus dem laufenden Gespräch erst tausend Tasten drücken, bis man (in einem gut versteckten Menü) endlich “MFV-Nachwahl” aktiviert hat. Wär ja zuviel verlangt, wenn das Gerät direkt nach Zustandekommen der Verbindung automatisch auf MFV-Nachwahl schalten würde…

[/quote]Das ist kein Problem des Telefons. Die Intelligenz steckt in der TK-Anlage, der Optiset-Apparat ist nur ein “Bedienterminal”. Die autom. Umschaltung auf MFV ist selbstverständlich möglich, muss aber in der TK-Anlage entsprechen programmiert werden.

Gerade bei älteren Anlagen wurde das oft nicht gemacht, da mancher Techniker keinen Bedarf dafür gesehen hat.

Bei manchen Anlagentypen ist es ohne die aktivierte autom. MFV-Nachwahl dafür möglich, ohne Rückfragetaste usw. einfach per Ziffernwahl zu verbinden. (LM “Schnellvermitteln”) Ist für Vermittlungsplätze durchaus recht angenehm, “beisst” sich aber mit der autom. MFV-Nachwahl.

[QUOTE=hirvi]

-Beim Klingelton kann man zwischen unangenehm, grässlich, scheußlich und unerträglich wählen. Ich hab meines auf “unangenehm” gestellt.

[/quote]Naja, was andere Hersteller so anbieten ist auch nicht unbedingt der Brüller. Bei den akt. Siemens HiPath-Modellen und den optiPoint-Endgeräten sidn´s imemrhin schon 16 Klingeltöne, bei den optiPoint 410 (VoIP-Endgeräte) sind 3 davon “nette Melodiene” und einer sogar ein nachgebildetes, naturgetreues “mechanisches Klingeln”.

Aber sicher wird´s auch da Leute geben, die mit 16 oder noch viel mehr Klingeltönen nicht zufrieden sind.

[QUOTE=hirvi]

-Eine Rückfrage ist was anderes als eine Gesprächsübergabe. Bevor man also aus dem laufenden Gespräch heraus die andere Person ruft, muss man schon wissen, ob man den Anrufer durchstellt oder nicht.

[/quote]Auch das ist eine Programmierungsache in der Anlage.

[QUOTE=hirvi]

-Durch die Anruferliste kann man sich nur von vorne nach hinten hangeln (aber nicht zurückgehen). Dabei muss man immer umständlich mit drei Tastendrücken zum nächsten Eintrag weiterschalten.

[/quote]Kommt auch hier auf den Anlagen-SW-Stand, Anlagentyp und das Endgerät an. Bei den Optiset Memory wird bei der Anrufliste ggf. das gesamte(!) Display inkl. rauf&runterblättern genutzt.

[QUOTE=hirvi]

-Aber das allerallerbeste zum Schluss: die Wahlwiederholung!! Die funktioniert nämlich nur, wenn man, bevor man auflegt, noch schnell auf die Taste “Wahlwiederholung” drückt – erst dadurch speichert man nämlich die Nummer überhaupt erst in der Wahlwiederholung ab! Wenn man es vergisst, darf man die Nummer das nächste mal wieder ganz von vorne eintippen.

[/quote]Auch eine Programmiersache in der Anlage. Diese Einstellung wurde sogar sehr oft absichtlich gewählt, da alte Anlagen keinen Speicher für mehrere Wahlwiederholungseinträge hatten. So kannte der User ganz gezielt eine Nummer “zwischenspeichern” und danach noch andere Gespräche führen ohne den Eintrag in der Wahlwiederholung damit automatisch zu überschreiben. Bei den heutigen Anlagen mit 3-fach, 10-fach etc. WaWi-Speicher ist das nicht mehr “so schlimm”

[QUOTE=hirvi]
AAAAAAARGH!!! :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:[/quote]Tja, dem ist bezüglich deiner Unkenntnis betreffend “richtiger” TK-Anlagen nichts mehr hinzuzufügen!

Gruß

EK

Hallo EK,

warum dieser Ton?

Hirvi hat nie behauptet, dass er große Anlagen errichtet und administriert, er hat das Verhalten nur aus seiner Sicht als normaler Anwender beschrieben.

Und da hat er bei seinen Ausführungen in allen Punkten recht!

Auch Du hast in allen Punkten Recht!

Toll nicht?

Das Problem ist doch ein anderes:

Kaum ein Kunde und insbesondere eine TU hat in der Regel weder die Kompetenz noch die Manpower (vom Dongel und der Software einmal abgesehen) klare Vorgaben für jeden einzelnen Teilnehmer zu machen oder selbst vorzunehmen.

Oder, und das ist m.E. die Masse, man ist aus Kostengründen gar nicht bereit, solch aufwändigen Programmierungen für jeden einzelnen Tln. durchführen zu lassen.

Insgesamt habe ich die Erfahrung gemacht, je größer die Anlage, um so weniger wird programmiert…

Nur besonders nervige Entscheidungsträger werden angepaßt bzw. optimiert :stuck_out_tongue: .

Mein alter kaufm. Direktor hat immer gesagt: Solange ich noch keine Einschußlöcher in der Tür habe ist doch alles in Ordnung! Das Geld haben wir gespart! :party:

Hallo E***h!

Erstmal schön, dass ich Dich auch mal hier bei mir im Forum lese! Trotzdem sei mir nicht böse, dass ich ein ganz klein wenig in Deinem Posting editieren musste.

Hirvi hat ja nur seine Meinung geäußert … wenn auch vielleicht etwas deutlich :smiley: Wer weiss, was da für ein Binder in seiner HiPath (HiCom) steckt…

Das Optipoint 600 liest sich übrigens in Punkto Bedienung recht gut. Kennst ja meine Bettlektürenvorliebe (naja, 4.0 fehlt mir leider noch :rolleyes: :smiley: :rolleyes: ). Interessant finde ich auch, dass die HiPath in Rel. 5.0 Softwarelizenzen besitzen soll … irgendwie kommen alle langsam in die gleiche Ecke (weiss nicht, ob Tenovis mit SW-Lizenzen rummacht…)

Viele Grüße ins sonnige (?) Bayern

Marco

Hallo HiPath,

[QUOTE=HiPath]Hi,

und Du bist doof, doof, doof! [FONT=Palatino Linotype](So stand’s da unzensiert)[/FONT]
[/quote]

vielen Dank für Deine freundlichen, persönlichen Worte mir gegenüber. :good:

Meinst Du nicht, ob Deiner (mittlerweile zensierten) Wortwahl wäre vielleicht eine Entschuldigung mir gegenüber angebracht? Okay, mein Ursprungsartikel ist zugegebenermaßen etwas explizit in der Wortwahl. Er richtet sich aber nur gegen mein :a :a :a Siemens-Telefon neben mir, doch nicht gegen irgendeine Person – und schon gar nicht gegen Dich persönlich! Wieso beleidigst Du mich dann!?

Kann ja gut sein, dass das so ist; ich glaub’s Dir jedenfalls.

Aber soll ich Dir mal was sagen? Es ist mir aus Anwendersicht sch***egal, ob das Telefon unbrauchbar ist, weil (a) die Telefon-Firmware schlecht ist oder (b) die zugehörige Anlagensoftware schlecht designt ist ist oder (c) die zugehörige Anlage schlecht administriert ist! Am Endresultat, nämlich diesem magengeschwürerregenden Telefon hier auf meinem Schreibtisch, ändert das rein gar nichts!

Und ebendieses Endresultat rührt daher, dass sich irgendwelche Ingenieure --okay, ich dachte bis zu Deiner Mail, es seien Siemens-Ingenieure, aber vielleicht sind’s auch die Telefonanlagenbetreuer der TU-- mal wieder gar keine bis überhaupt keine Gedanken über den Endanwender gemacht haben. :a „Kognitive Ergonomie“ lautet hier das Stichwort, über das man sich als Ingenieur oder Informatiker eigentlich niemals genug Gedanken machen kann (ich nehm mich da auch selbst nicht von aus).

Wenn man sich zum Verteidiger einer Sache berufen fühlt, dann ist man tendenziell eher schlecht beraten, sich wie ein [FONT=Palatino Linotype](ich zensier’ diese Stelle jetzt schonmal, dann hat der Marco weniger Arbeit)[/FONT] aufzuführen. Stattdessen sollte man lieber einen sympathischen Eindruck hinterlassen, dann wird man eher ernstgenommen. :wink:

Im Übrigen ist unwissend!=doof. Was Du anscheinend nicht weißt. Weshalb ich Dich jetzt trotzdem nicht als doof bezeichnen werde. :banana:

Hi,

[QUOTE=ISDN-Freak]Und nicht zu vergessen, man kann im Memory nur im lokalen Telefonbuch das große Display verwenden. Und wenn der Service-Techniker beim Ändern der Anlagen-Konfig. nicht aufgepasst hat, war das mühsam von Hand gepflegte lokale Telefonbuch auch noch weg.
[/quote]
sorry, aber DAs ist unmöglich. Das Telefonbuch des Memory wird (dummerweise) ausschliesslich im Telefon gespeichert und verwaltet. Die Anlage hat darauf (auch dummerweise) keinen Zugriff. Du kannst einen Memory von einer Hicom 300 abstecken und 4 Wochen später an einer Hicom 100e wieder anstecken - das Telefonbuch bleibt so wie es ist.

Allerdings gibt´s da auch einige Nachteile dieser lokalen Speicherung. Telefon kaputt = Telefonbuch weg. Und - gravierender - die Anlage selbst hat keinen Zugriff drauf und deshalb ist es leider (und oft kritisiert) auch so, dass Anrufer, deren Nummer im int. Teelfonbuch des Telefons hinterlegt ist - NICHT mit Namen angezeigt werden (jeder Ascom Eurit 40 kann das 10x besser!)

Naja, was soll´s… dafür brauchen andere Anlagen einen 4adr. S0-Bus zum Endgerät und haben sonst noch ein paar Nachteile.

btw. - hat mich ja ganricht gewundert, dass nun auch Firmen wie Auerswald auf die Idee kommen, Systemtelefone nun auch 2-adrig (U-Schnittstelle) anzuschalten. Zeit wurde es ja. Mit einer reinen S0-Bus-Anlage mal eben 100 Ports zu realisieren wäre wohl doch keine so gute Idee.

Blöd finde ich, dass (lt. Webseite) der max. Ausbau der Anlage aber dann doch wieder nicht mit U-Schnittstellen möglich ist sondern ein paar Telefone offensichtlich noch mit dem blödsinnigen S0-Bus versorgt werden müssen - was die Leutz sich dabei gedacht haben???

Für mich klingt´s wie mega-Schwachsinn, in einer Firma (wenn man eben die ganzen Ports mal ganz/fast braucht) einen Teil der Telefon zwangsweise mit S0-Bussen zu betreiben. Ich seh´s schon kommen, dass man gerade dort ein S0-Telefon hinbauen (z.B. Umzug in ein anderes Gebäude, Stockwerk etc.) muss, wo gerade mal nur 2 Adern frei sind :wink: Und während der “U-Schnittstellen-Techniker” fröhlich pfeifend die Aufgabe in wenigen Minuten Rangierarbeit erledigt, schwitzt sich der “S0-Schnittstellen-Techniker” einen ab und zieht hunderte Meter Kabel neu ein :wink: Nicht so ganz kundenfreundlich, wenn ein Teil der im Unternehmen inst. Apparate deutlich teurer zu verlegen sind als der andere Teil…

Gruß

Erich

Hallo Erich,

na, ganz so schlimm ist es ja gar nicht :stuck_out_tongue: .

Zähle mal mit:

max 9 8UP0 - Module = 9Module * 8Ports * 2B-Kanäle sind = 982= 144 Tln.
Ich glaube das reicht bei einer 112 Port Anlage?

Ach ja, dann sind immer noch 6 Steckplätze frei…

@marco

in der Preisliste steht was vom COMmander VoicemailManagerModul, weiß man da schon näheres??

[QUOTE=HiPath]Hi,

sorry, aber DAs ist unmöglich. Das Telefonbuch des Memory wird (dummerweise) ausschliesslich im Telefon gespeichert und verwaltet. Die Anlage hat darauf (auch dummerweise) keinen Zugriff. Du kannst einen Memory von einer Hicom 300 abstecken und 4 Wochen später an einer Hicom 100e wieder anstecken - das Telefonbuch bleibt so wie es ist.
[/quote]
Mmmmmhh. Wir haben eine Octupus der Telekom in der Firma. Der Hersteller ist Siemens und die Anlage eigentlich eine Hicom 300 E.
Es ist/war definitiv so, das nach einem Update der Anlage die lokal eingerichtetetn Telefonbücher gelöscht waren. Mir ist es als User eiegntlich total egal, ob es die Schuld des Errichters oder der Anlage war. Tatsache ist, das seither niemand im Unternehmen mehr das lokale Telefonbuch benutzt. Sollte es sich dieses Verhalten geändert haben, könnte man es den Kunden ja mitteilen.

Das ist ja nicht ganz richtig. Es können 72 UP0-Ports realisiert werden. Das macht theoretische 144 Teilnehmer! Zusammen mit dem UP0-S0-Adapter können so die volle Teilnehmerzahl erreicht werden.

Bisher war es aus Sicht von Auerswald ja nicht notwendig eine 2-Draht-Lösung anzubieten. Man muss mal die Kirche im Dorfe lassen. Bei kompakten Anlagen wurde meines Wissens so gut wie nie 2-Draht von Kunden gefordert.

Der „Erfolg“ der HiPath 1220 scheint das ja zu bestätigen. Diese Anlage dürfte sich für den Vertrieb von Siemens als sehr unerfreulich erwiesen haben. Ich will nicht sagen, das die Anlage schlecht ist, aber bei dem Einstiegspreis, kann man einem Kunden zich S0-Ports legen und bleibt günstiger als mit einer 1220.

Bei großen Systemen ist es sicherlich absolut notwendig UP0 anzubieten. Dies macht Auerswald ja auch und hat somit einen entscheidenden Vorteil gegenüber einer HiPath. Sie ist wirklich völlig frei, was die Infrastruktur des Kunden angeht. Man kann S0- und UP0-Systemtelefone nach belieben mischen. Zumal das Preis-/Leistungsverhältnis deutlich besser als bei den HiPath ist.

Abschliessend ist zu sagen, es wird Kunden für eine HiPath und für eine COMmander Business geben. Der Kunde wird letztendlich entscheiden.

Nee, in welcher Preisliste denn? blindsei Habe gerade die Liste aus dem Partnerbereich auf dem Schirm, da finde ich nix.

Es gibt ja im Moment noch nicht mal endgültige Preise für den Business und die SW-Lizenzen…

Gruss

Marco

Hallo Marco,

da bin ich wohl (ausnahmsweise) mal etwas vorne.

Die Preise kommen in ca. 2 Wochen offiziell, dann bekommen alle mit Q3 es automatisch zugeschickt. Du kannst da (noch) nix finden… :wink: .

Bisher weiss man auch nur was über die Hardware. Siehe Post…

naja, eigentlich hätte ich ja wohl auch Herrybert fragen müssen :stuck_out_tongue: .

ich würde das nicht so sehen. Der BEDARF war und ist seit den analogen „Familientelefonanlagen“ bzw. der analogen Auerswälder&Co sehr wohl da. Die Standard-Installation in sehr vielen Haushalten und auch Firmen ist immer noch 2-Draht. (ausgelegt für normale a/b-Telefone)

Nur hat sich kein Hersteller darum besonders gekümmert. Der ISDN-Bus als „Systembus“ war schliesslich da (Bauteile, Spezifikation usw.) und somit billig zu haben. Und da KEIN Hersteller im SOHO-Bereich mit 2-Draht Systembus arbeitet(e), „ist es halt einfach so“ und nicht wenige Elektriker, „Telefoner“ und Hobbybastler haben zähneknirschend bis fluchend Kabel gezogen „wegen den Sch… 4 Drähten“ Hauptsache, die Anlage wurde wegen ihres verhältnismässig geringen Preises gut verkauft.

Sicher, ein S0-Bus kann auch oft sehr praktisch sein. 2 Telefone, eine ISDN-Karte - und das alles nur mit 4 Drähten. Keine zusätzlichen Adapter etc. Ist eben billig. Sieht man ja auch an der Siemens HiPath 1220. Da zahlt man zwar auch ein bischen den Namen, aber die aus der „grossen Technik“ abgeleitete UP0/E-Schnittstelle ist inkl. der dafür notwendigen Telefone nicht billig.

Gruß

Erich

Hi Erich,

ist per Prinzip auch nicht falsch, aber der Faktor Systemtelefone an Telefonanlagen (zumindest bei Anlagen bis zur Größe einer COMpact 4410) ist doch zugegeben sehr klein. Ich glaube nicht, das man sogar von einem Systel pro Anlage reden kann.
Sicherlich ist der S0 als Systemanschluss daraus entstanden, das Kunden zunächst einen internen S0 für ihre ISDN-Telefone und PC-Karten haben wollten und er einfach da war. Aber genau das ist der Grund, warum diese technologie auch für den kleinen Kunden bezahlbar ist. Würde man z. B. bei einer COMpact 2206 oder 2204 noch zusätzlich einen UP0 vorhalten, würde jeder Kunde diese Option mitbezahlen. Bei einer 4410 könnte man zwar ein Modul nachrüsten, aber auch hier hätten die Hersteller kleiner Anlagen sicherlich schon längst reagiert, wenn es wirklich ernstzunehmende Anfragen gegeben hätte.
Das Argument der zusätzlich Installation traf zumindest bei mir noch nicht so oft zu. Letztendlich verlegt man ja ohnehin mindestens 2DA und das langt ja für einen S0 aus. Bei Kunden mit einer guten Netzwerkinfrastruktur war es auch egal und bei Neubauten sollte man ein bischen in die Zukunft schauen und u.U. gleich 4 oder gar 8DA verbauen.

Ich musste feststellen, das alleine UP0 (z. B. Siemens 1220) oder UP0 mit günstigen Einstiegspreis (z. B. Elmeg) den Kunden nicht überzeugen konnte. Es gibt sicherlich Objekte, wo man eine HiPath verbauen konnte, allerdings waren das Kunden, die nur den Namen Siemens auf dem Handapparat haben wollten.

Ich geben Dir aber trotzdem Recht, das es in den kommenden Jahren auch sicherlich kleine Anlagen mit 2-Draht-Systemschnittstellen geben muss. Das dürfte auch kein großes Problem mehr darstellen, da diese Schnittstellen inzwischen auch bezahlbar geworden sind. Ich bin mir auch sicher, das UP0-Telefone nicht mehr teurer als ISDN-Telefone sein müssen.