"MSNs ohne Vorwahl eintragen"?


#1

Ich habe zwei VoIP-Nummern, die von verschiedenen Providern in verschiedenen Ländern stammen. Es geht NICHT um einen echten ISDN-Anschluss oder ähnliches.
Diese beiden Nummern sind z.B. 0049 2365 123456 und 0046 382 123456 (sind nicht gleich, könnten es aber sein). Diese beiden Nummern sind in meiner Fritzbox hinterlegt, die Auerswald hängt am S0 von Fritz.

Muss ich jetzt tatsächlich die Nummern als MSNs ohne Vorwahl eintragen?
Ich kann das kaum glauben, zumal die Nummernteile nach den Vorwahlen ja durchaus identisch sein KÖNNTEN. Ich habe jetzt jedenfalls die ganzen Nummern (incl. Ländervorwahl) eingetragen, und PRINZIPIELL funktioniert das.

Das ist doch auch der einzig richtige Weg, oder?


#2

Hallo pichocki,

nur um es nochmal in’s Gedächtnis zu rufen … Die ISDN-Geschichte (und damit die Anbindung per S0) ist so ca. 20 Jahre alt und gehört zu den leitungsvermittelten Netzen. Sprich, der Draht, an den Du Deine ISDN-Anlage zu dieser Zeit angeschlossen hast ging direkt zur örtlichen Vermittlungsstelle. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass man dort keine Vorwahl eingetragen hat. Das lokale Netz wusste ja, wo Du Dich befindest. Auch Rufnummern gab es innerhalb Deines lokalen Ortsnetzes nicht zweimal…

Dass Du jetzt von einem “ISDN-Anschluss” aus Absende-Rufnummern verwendest, die nicht nur aus einem anderen Ortsnetz, sondern sogar Ländernetz stammen ist zwar nun technisch möglich, aber wurde ISDN-seitig sicher nie vorgesehen.
Insofern sei froh, dass diese alte Dampftechnik noch tut und nutze sie doch einfach :slight_smile:

Gruß Dauerbesetzt

PS: Im Nachbarthread sprichst Du ja sogar von 'ner 2106. Die stammt ja nun komplett aus einer Zeit, wo 100%ig sichergestellt war, dass am Amt-S0-Bus nur das lokale Orts-Telefonnetz hängen konnte.
PPS: Ja, ich weiß, dass ISDN noch älter als 20 Jahre ist. Vor gut 20 Jahren kam diese Technik aber so halbwegs in der breiten Masse an’s rollen.


#3

Hallo DBS (wenn ich Dich so nennen darf :wink:).

Um das deutlich zu sagen: ICH BESCHWERE MICH NICHT, überhaupt nicht, freue mich stattdessen, dass es noch immer “Support” zu den alten Anlagen gibt.

Warum ich von der 4410 UND der 2106i rede, erläutere ich im Anschluss für Interessierte :stuck_out_tongue_winking_eye:.

Das Eintragen der vollständigen Nummern incl. Ländervorwahl, und zwar beim Fritz UND in der Auerswald (hier 2106i), funzt ja auch ganz hervorragend.
(Was ja aber für den einen oder anderen auch interessant sein könnte - deshalb schri ich es ausdrücklich.)

Mein eigentliches (und einziges) Problem ist “nur”, dass es mir nicht gelingt, entweder
(a) vom angeschlossenen Telefon aus in der Auerswald ein bestimmtes Amt auszuwählen (nicht per Konfig vorzuwählen) oder
(b) alternativ die Fritz-Keypad-Sequenz *121# oder *122# an die Auerswald zu übergeben.

Für (a) müsste es eine Auerswald-Kurzwahl/-Sequenz geben - die finde ich nicht.
Für (b) müsste ich (ja, was überhaupt) diese Sequenz statt (oder vor oder nach) der Amtsholung eingeben - alles scheint nicht zu funktionieren.

… und im Rahmen meiner “Analyse” wollte ich sicherstellen, dass das Eingeben der vollständigen, vorwahlbehafteten Rufnummern (“MSNs”) kein Fehler ist. Erledigt.

Ein bisschen Hintergrund zu meiner Motivation (muss nicht gelesen werden):
Ich hatte zu Analogzeiten eine (puh, weiß es nicht mehr) 2206FAX (oder so ähnlich), und weil ich die echt gut fand, habe ich sie dann mit ISDN-Einzug gegen die ETS-2106i ausgetauscht. Die Anlage fand ich genial, und sie hat gute Dienste geleistet. Einzig reichten mir die sechs Sprechstellen irgendwann nicht aus, so dass ich auf die COMpact 4410 gewechselt habe (die ich noch heute betreibe).
(NB: Die ist auch toll, der einzige “Wehmutstropen” ist, dass mein altes Türsprechmodul (das zur 2106i passte) jetzt nur noch als Klingel funktioniert.)

Da mich die Telekomiker demnächst auch umstellen wollen, ich aber meine Auerswald weiter benutzen möchte, mache ich schon jetzt ein paar Experimente.
Aus technischen Gründen hängt mein VoIP-Router (Fritzbox) HINTER meiner Firewall, aber das funktioniert erstaunlich gut, soll also auch nach Umstellung so weiter betrieben werden. Da meine 4410 im produktiven Betrieb ist, wollte ich zunächst mit der 2106i experimentieren. (Der Vorteil ist, dass ich die dann später sogar exportieren und im Ferienhaus verwenden kann, wenn ich will - denn obwohl die nun zehn Jahre im Schrank lag, funktioniert sie nach dem Auspacken so wie am ersten Tag!!!)