Umconfigurieren der Commander Basic


#1

Schönen guten Tag.

In unserer Praxis ist derzeit eine Commander Basic im Betrieb, und das auch schon seit vielen Jahren. Ich möchte die Konfiguration dieser Anlage nun verändern. Dies beinhaltet unter anderem das Einfügen einer Warteschleife (automatisches beantworten mit Weiterleitung durch Tasten auf dem Telefon) und das hinzufügen kompatibler Handgeräte.

Als absoluter Neuling in dem ganzen habe ich natürliche keine Ahnung wie man vorgeht, und habe gehofft dass ihr mich vielleicht in die richtige Richtung weisen könnt.

Des weiteren ist die Überlegung ob man die Anlage nicht ersetzt und im gleichen Zug VoIP fähig macht damit sich die Umstellung auch richtig lohnt. Ich hoffe ihr könnt mir in meinem Anliegen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen


#2

Moin ich bin Fan von alten Anlagen und noch von dem VOIP kram nicht so ganz überzeugt aber muß mich wohl damit abfinden.
Ja zu deinem Problem also wenn du die Anlage VOIP fähig machen willst dann nur mit entsprechenden Routern vor der Anlage die kann es meines Wissens nicht.
Dann ist die Frage wieviel Ämter sind angeschlossen? Durchwahl oder Mehrgeräte? welche Telefone sind dran? etc… hast du die Software und ein Kabel? ohne geht schon mal nix
zu deinen Schnurlosen da brauchst du zumindest eine S0 Schnittstelle und entsprechend einen DECT Sender je nach Räumlichkeit das sind dann aber noch keine Systemtelefone im klassischen Stil also bisher mehr fragen als Antworten.
ich bin gespannt
MfG


#3

Morgen Herr Ahllbrecht.

Bitte im ersten Schritt nochmal den wirklichen Typ eindeutig klären:

1 COMmander Basic (erste Version, hat nur eine serielle Schnittstelle für die Konfiguration)
2. COMmander Basic.2 (hat eine Netzwerkschnittstellen, also Ethernetport.). Diese kann - je nach gewünschtem Vorhaben - mit der Umsetzung evtl. Noch angegangen werden. Die Anlage unter dann leider nicht…


#4

Die Antwort ist ganz einfach:

Ab, zum Fachhändler, der schätzt den Aufwand ein, klärt alle Fragen, speckt ab und erweitert, wo es sinnvoll ist, sorgt für eine neue und sichere TOP-Infrastruktur, haftet für seine Arbeit und ist im Notfall sofort da.

Also ein rundum-sorglos-Paket, kein tage- und Nächtelanges Ausprobieren usw. - was soll das heutzutage (IP-alles vernetz - Sicherheit?) werden, wenn man selbst weiß, das man Laie ist - nix für ungut! Kostet Deine Arbeitszeit nix?

Ach, ja, meine Kunden bekommen auf Wunsch dann auch noch die Gebühren (deutlich) reduziert und ne feste IP ist auch immer dabei …


#5

Moin,

das kann man so und so sehen.
Kümmert man sich nicht selbst, begibt man sich völlig in die Abhängigkeit von Dritten - das wäre für mich persönlich das Grauen per se.
In kleinen Umgebungen ist der Zeitaufwand zum “Erlernen” von IT-/TK-basics überschaubar, wenn man das step-by-step macht.
Ich habe zu Beginn meiner “Hobbykarriere” zunächst noch 2 PC mit crossover-Kabel “vernetzt” (das waren noch Zeiten). Da habe ich dann aber schon die TK nebst Systemtelefonen gekauft und eingerichtet. Dann Umzug in die grössere Praxis … BNC aus den Schächten gezogen und CAT eingelegt. Im Vorfeld einen SBS 2003 nebst den neuen clients eingerichtet und zum Umzug hingestellt, da lief noch eine Fritzbox. Dann SBS2008 und UC-Server. SQL. Lancom. And so on, and so on.
Mittlerweile habe ich hier als Laie eine recht komplexe Infrastruktur am Rödeln, wenn etwas hakt, bin ich recht schnell in der Lage, einen Fehler einzugrenzen und zu beheben, muss nicht rumtelefonieren und hoffen, dass Jemand Zeit für mich hat. Wenn bei mir die IT wegbricht, steht die komplette Praxis, da ich “papierlos” arbeite.
Ich habe in den nunmehr über 10 Jahren “Eigengefrickel” geschätzt 5 Minuten IT-bedingten Praxisstillstand gehabt, da hat sich mein FSMO-DC von selbst runtergefahren, weil er geglaubt hat, er sei ein Notebook und der Akku der USV sei entladen :rofl: . War schick …
Aber ein wenig Spass und Engagement muss man beim Frickeln schon haben, sonst wird das nix. Und es gilt immer: RTFM …