VMF-Modul für Fax über VoIP geeignet?


#1

Kann ein VMF-Modul in einer 6000 auch zur Einrichtung von extern über VoIP erreichbare Faxboxen verwendet werden? In den technischen Daten des Moduls steht nur T.30 (im Gegensatz zur Wundertüte 4000, wo auch T.38 steht).

Also folgendes Szenario:

  • Amtsanschluss ist Telekom SIP-Trunk Pooling
  • VMF Modul stellt Faxbox als Nebenstelle bereit
  • Externe Durchwahl wird auf Faxbox-Nebenstelle geleitet

Bevor ich jetzt das doch recht teure VMF-Modul beschaffe, würde mich interessieren, ob das überhaupt so funktioniert.

mfg, Archetim


#2

Ich würde ein COMpact3000ISDN als Unteranlage nehmen, da hast Du zwar nur 2x6 Boxen, aber auch nur zum Bruchteil des Preises. Es geht natürlich auch ne günstige 50x0 mit 2x20 Boxen :wink:


#3

Danke für den Tipp (habe noch eine 5020 liegen), aber das beantwortet ja meine Frage nicht ganz… Geht das VMF-Modul nun mit VoIP-Fax oder geht es nicht?

Davon abgesehen: Wie wird die 3000/5020 dann angeschlossen? Als interne ISDN- oder VoIP-Nebenstelle zur 6000? Tippe mal auf letzteres…

mfg, Archetim


#4

Hallo Archetim,

ich habe das VMF Modul seit Jahren in der COMmander 6000 im Einsatz.

Zu 95% empfange ich aber nur in kleinen Mengen, meist Werbefaxe :slight_smile: Also es funktioniert bisher
ohne Probleme. Etwas heruntergetaktet, 9600 Baud und ohne ECM …

Besser wäre natürlich die Meinung eines echten “Powerusers”, der hundete von Faxen pro Tag
empfängt oder raushaut.

Viele Grüße
Michael


#5

Danke @pingpong. Ich habe auch mal den Auerswald-Produktsupport angeschrieben, mal schauen, was da kommt…

mfg, Archetim


#6

Auerswald hat sich geäußert, ich zitiere mal:

die TK-Anlage COMmander 6000 mit dem VMF-Modul unterstützt das Protokoll T.38.

Ich denke, das ist eine eindeutige Aussage. Auch wenn das VMF teurer ist als eine separate 3000 o.ä. ist es technisch wohl die elegantere Lösung, alles an einer Stelle zu lassen.

mfg, Archetim


#7

Hallo Achetim,

auf alle Fälle. Die Faxe kommen als PDF gestochen scharf heraus!

Und eins darst Du natürlich auch nicht vergessen: VoiceMail ist auch super! Sprachdialog der
VoiceMailboxen wie bei den Mobilboxen der Mobilfunkbetreiber. (vom Komfort her).

Du weißt ja: Geiz ist nicht immer geil :slight_smile:

Gruß
Michael


#8

Moin…

Bei der preiswerten Lösung aber auch, sofern der Sender überhaupt etwas scharfes gefaxt hat. :wink:
Bei der Einführung des Moduls habe ich es getestet und hatte das Problem beim senden, dass meine A4 Seite auf eine neue A4 Seite verkleinert wurde. Wenn ich die Billig-Lösung mit einem Brother MFC (irgendwas zum gelegentlichen einscannen brauche ich) verwende, wird die A4 Seite auch als A4 Seite unverändert (!) versendet.
Auch wenn es nur langsam stirbt, werden es trotzdem immer weniger Faxe und immer mehr E-Mails oder es werden E-Mail-to-Fax / Fax-to-E-Mail Dienste genutzt.

vG
Ralf


#9

Es geht mir auch grundsätzlich nur um das Empfangen. Gesendet wird bei Bedarf auch noch mit einem vorhandenen Standalone-Fax.

mfg, Archetim


#10

Moin…

Warum findet man diese doch eigentlich interessante Information nirgendwo?
Ich lese nur beim 8/16VoIP-Modul… “Fax über IP (T.38 nach ITU-T) extern mit 8/16VoIP-Modul/en

Oder es ist eine Kombination, also wenn ein 8/16VoIP-Modul gesteckt ist, geht es auch mit dem VMF-Modul. Im Datenblatt der COMmander 6000 steht bei T.38 auch noch der Sternchentext “abhängig von der Ausbaustufe der Telefonanlage”.

Im Datenblatt des VMF-Moduls steht unmissverständlich nur T.30 und nichts von T.38.

Wie kann man eigentlich ohne Tester prüfen, ob per T.38 übertragen wird bzw. übertragen werden kann?

vG
Ralf


#11

Das war halt mein Problem, dass man das nirgends genau rauslesen kann. Ich vermute mal, dass der Empfang von VoIP-Fax zunächst vom VoIP-Modul gemanaged wird und das dann intern an das VMF zur weiteren Verarbeitung übergeben wird. Das 8/16 VoIP-Modul kann T.38, der in der 6000 direkt verbaute VoIP-Chip kann es wohl nicht.

mfg, Archetim


#12

Es wundert mich daher die Aussage doppelt, denn in den “Technikdetails für Insider” steht es eindeutig…

Sollte ich mich irren?

vG
Ralf


#13

So steht das ja auch in den technischen Daten des VMF-Moduls auf der Website. Vielleicht ist das aber alles auch nicht aktuell.

Oder es läuft halt wie von mir oben beschrieben über das VoIP-Modul. Das wandelt eingehende T.38-Anrufe eben auf T.30 um und gibt die an das VMF-Modul weiter. Das VMF agiert dann wie ein normales Fax an einer analogen Nebenstelle.

mfg, Archetim


#14

Ich habe ganz schlechte Erfahrungen mit Erklärungen, die man sich selbst macht, damit es unterm Strich dann stimmt.

Wenn Auerswald klar bestätigt, das Datenblatt des VMF, der COMmander 6000 und die Produktinfo online alle nicht auf dem aktuellen Stand sind… Dann wird es wohl so sein. :sunglasses:

Ansonsten kann das VMF-Modul in der bisherigen Version nur T.30.

vG
Ralf


#15

Hallo zusammen,

also ich bin auch irritiert über die technischen Beschreibungen. Im Bereich VoIP / Anbeter kann ich
die “T.38 für Anbieter unterstützen” mit “RFC konform” und “Variante 1” auswählen. Aber ich hätte
eigentlich eine ähnliche Option in der Konfiguration der Faxbox erwartet. Denn die bezieht sich ja
auf das VMF Modul bzw. die eine(?) Faxbox die das Betriebssystem der COMmander 6000 ohne
Modul bereitstellt.

Auch fehlt mir der Hinweis Fax wurde mit T.30 oder T.38 versandt.

Die einfache 7490/7590 FritzBox zeigt eindeutig im Menüpunkt “Sprachübertragung” ganz ein-
deutig das Übertragungsprotokoll in Spalte “Sonstiges” bei T.38 an.

Die Firmware 7.x ist wirklich mittlerweile sehr gut gelungen. Was mir allerdings noch sehr fehlt
ist eine gewisse “Geschwätzigkeit” der Logdateien. Wie gesagt mein Maßstab ist die FritzBox
für 200 Euro, die hat eine “Ereignisanzeige” bei der ich schauen kann: Gab es Probleme mit
der VoIP Registrierung, welche Rufnummer und wann betroffen usw. usw. usw. - Bei der akt.
Firmware sucht man dies vergebens. Gerade wenn man mehrere VoIP Provider nutzt ist es
sehr interessant zu sehen, wann und wie oft ein Provider ausgefallen ist. - Oder ich habs
übersehen, dann macht micht bitte schlau!

Viele Grüße
Michael

P.S: Hab gerade mal in meinem PDF Dokumenten recherchiert und bin fündig geworden.
Sucht mal T.38 - Es scheint also die COMmander 6000 mit VoIP Modul zu unterstützen.
Ist auch auf der Auerswald Homepage (=> aktueller Prospekt) zu finden.

lCOMmander_6000_online.pdf (1,5 MB)


#16

Hallo Archetim.

Das VMF-Modul kann zusammen mit der Telefonanlage Faxboxen realisieren. Für die Nutzung von T.38 muss noch ein VoIP-Modul gesteckt sein, dass benötigt man in der Regel sowieso für mehr Kanäle.

Somit kann man dann Faxboxen über VoIP realisieren…


#17

Also so wie vermutet… Das 8/16 VoIP-Modul ist vorhanden, also sollte es kein Problem geben.
Danke @Herrybert und alle anderen für die Hilfe :grinning:

mfg, Archetim


#18

Moin…

Dann ist es verwirrend - wenn auch vielleicht logisch - an mehreren Stellen beschrieben.
Auch im Prospekt steht beim VMF-Modul ausschließlich T.30 ohne Sternchen für die Information, dass im Zusammenhang mit einem VoIP-Modul die Karte dann plötzlich T.38 kann und unterstützt.

Würde das irgendwo protokolliert und/oder angezeigt, dann wäre ich von den Erklärungen sofort überzeugt. So steht beim VoIP-Modul was von T.38 für mein externes VoIP-Fax.

Vielleicht muss man einfach ein Fax an eine FritzBox senden, damit mir dann die FritzBox sagt, ob es ein T.38- oder T.30 Fax war. :thinking: :smirk:

Mich dann bitte auch. :stuck_out_tongue_winking_eye:

Sage uns wie Du dann festgestellt hast, dass es über das VMF-Modul per T.38 versendet wird. :innocent:

vG
Ralf


#19

Also die Logik gebietet folgendes :sunglasses:

  • VMF-Modul ist wie ein “internes Faxgerät” und erwartet Faxe nach T.30
  • VoIP-Modul empfängt Faxe mit T.38 oder G.711 oder sonstwie
  • Ankommendes Fax wird vom VoIP-Modul als T.30-Fax an das VMF-Modul signalisiert
  • VMF-Modul empfängt das Fax vom VoIP-Modul und verarbeitet es entsprechend weiter
  • Deshalb muss das VMF-Modul auch selbst gar kein T.38 können, es ist ja ein Voice/Fax-Modul

Das Gleiche würde ja passieren, wenn das Fax an ein herkömmliches analoges Faxgerät geleitet würde. Das kann auch kein T.38.

Na ich werde berichten, wenn es soweit ist. Das wird aber noch paar Wochen dauern…

mfg, Archetim


#20

Hallo Herrybert,

kurze Frage(n) noch zu diesem Thema:

Was ist denn die korrekte Einstellung “Anbieter T.38” RFC konform oder Variante 1 zu wählen bei den
Anbietern Telekom, Easybell und dus.net? Ich habe bisher gute Erfahrungen (aber sehr wenig Faxe…)
mit RFC konform gemacht. Aber vielleicht gibts hier noch Optimierungsmöglichkeiten, so das jedes
Fax geschmeidig durchläuft :slight_smile:

Ist die Annahme von Archetim korrekt? Also das VoIP Modul wandelt dann das T.38 Fax in xxx um.
Wie ist denn das technisch gelöst? VoIP empfängt T.38 und gibt diese Datei(?) direkt ans VMF Modul
weiter, das eine PDF erzeugt? Oder wandelt das VoIP Modul T.38 in T.30, was das VMF Modul dann
wie ein ganz normales Fax empfängt und in eine PDF Datei umwandelt. Oder doch ganz anderes
Verfahren? - Wäre mal interessant, vom Verständnis her.

Das ist doch mal ein Verbesserungsvorschlag, die Übertragungsart im Log anzuzeigen.

Gruß
Michael