Warum "verzwirbelt" sich bei manchen Tln. das Hörerkabel


#1

Hallo an alle,

habt ihr Erfahrungswerte, warum sich bei manchen Tln. das Hörerkabel "verzwirbelt??

Und was kann man ausser Tausch oder Untangeler dagegen tun?

Danke für Anregungen und Tipps!!


#2

Kunden ermahnen sich nicht ständig im Kreis zu drehen…:rofl:
oder: Headset :good:

Gruß,
sorgelchen


#3

Kunden darauf hinweisen, dass heftiges Verzwirbeln der Kabel dazu führt, dass die Elektronen aus der Bahn fliegen und dem Telefonierenden dadurch schwere Schäden zufügen können. :wink:


#4

Meine Theorie dazu:
Man nimmt den Hörer mit der linken Hand auf und dann, weil man z.B. zur Computermaus, etc… greifen muss, wechselt man in die andere Hand. Dann wird aufgelegt und schon ist eine Drehung im Kabel. Das ganze ein paar duzentmale wiederholt und man hat den bekannten Kabelsalat.
Dagegen hilft eigentlich nur prozessoptimiertes Aufstellen des Telefons, so dass man die Hand nicht wechseln muss :wink: Oder 'n Headset, Freisprechen, etc…


#5

NA, das waren ja hochqualifizierte :wall::stupid::rofl::a: Antworten - vielen Dank! :tanzen:


#6

Es liegt an der Spiralform der Telefonkabel und wie diese durch den Hersteller gewickelt wurde. Von noch größerer Bedeutung ist allerdings die Häufigkeit, mit welcher das fragliche Telefonkabel benutzt wird.

Jede größere Bewegung (zum Beispiel der Wechsel des Hörers von der linken in die rechte Hand) sorgt dann u. U. dafür, dass sich das Kabel “in sich selbst” einmal um die eigene Achse dreht. Dazu kommen noch die Bewegungen weg vom Telefon (also jene Bewegungen, welche das Kabel auseinaderziehen). Dadurch verliert die Wicklung an Spannkraft (und hier hilft auch kein Shauma-Shampoo oder eine Pflegespülung ;-)). Das Kabel leiert dadurch aus und wickelt sich noch häufiger um die eigene Achse. Das ist vergleichbar zu einem Gummiband.

Daher wird diese “Knäulbildung” - wie bereits erwähnt - auch mit der Häufigkeit der Benutzung immer schlimmer.

Ob kurzes oder langes Telefonkabel ist eigentlich egal: Lange Kabel sind durch ihre Länge (und damit dem Potenzial für mögliche “Verwicklungen”) etwas prädestinierter … wie eine 100er-Lichterkette sich eher verheddert als eine 10er. Kürzere Kabel werden dafür häufiger gedehnt und gezogen und “leiern” daher schneller aus.

Bedauerlicherweise zeigt meine Erfahrung, dass nur ein Austausch das wirkliche Mittel der Wahl ist.

Zumal im Auerswald-Shop “distriCOM” bereits für 12,60 EUR (zzgl. Versand, Stand: 12/10) drei nigelnagelneue Telefonkabel zu bekommen sind. Mundgeklöppelt, handgeblasen und mit Kniekehlenmalerei aus der Toskana. Na, wenn das nichts ist …

Frank-Lukas