Rufumleitung im Telekom Voip-Amt auf ISDN-Anschluss wird bei Rufannahme unterbrochen


#1

Seit kurzem (ist mir heute am 27.2.2018 aufgefallen, kann aber auch schon 2-3 Tage so sein) wird bei mir ein gehender Anruf vom Handy (Telekom) auf meinem VoIP-Anschluss (Telekom ) - bei dem eine sofortige Rufumleitung auf einen ISDN-Festnetzanschluss (Telekom) eingerichtet ist - direkt nach Entgegennahme (am ISDN-Anschluss) sofort unterbrochen.

Hinweis: Da die Umleitung direkt im Amtkopf eingerichtet ist kann es keine Hardware-Beeinflussung von meiner Seite sein. Ein direkter Anruf vom Handy auf den ISDN-Anschluss ist normal in Funktion.

Über eine Teilnahmef an der kurzen Umfrage würde ich mich freuen

  • Ja, das Verhalten ist bei mir auch so nachvollziehbar
  • Nein, bei mir ist eine erfolgreich Umleitung möglich
  • Weiß ich nicht

0 Teilnehmer


#2

Als weiter Erkenntnis zum Verhalten: Ist das Handy im UMTS-Netz eingebucht ist die Rufumleitung funktional, im LTE- oder GSM-Netz führt es zum Abbruch der Verbindung.


#3

Hallo Herrybert,

interessantes Verhalten … am Ende stolpert die Telekom über ihre eigene Technik. Wenn das mal nicht an den Codecs liegt … Der ISDN-Anschluss will ausschließlich G.711a … und das Handy kommt in den nicht funktionierenden Fällen per GSM, oder irgendwelchen Widebandcodecs rein … Dann lehnt das ISDN-Gateway ab.

Ist natürlich nur Spekulation meinerseits. Protokolle des Rufablaufs wird man als aussenstehender wohl kaum zu Gesicht bekommen :wink:

Gruß Dauerbesetzt

PS: Ich hatte mal testweise etwas vergleichbares mit Telekom-VoIP-Anschlüssen ausprobiert. Es waren zwei Geräte, die ausschließlich G.722 sprechen sollten an verschiedenen Telekom-Accounts registriert. Wenn die zwei sich gegenseitig anriefen war alles i.O. Als aber das eine Telefon eine AWS nach Zeit bei Nichterreichen auf eine Mobilfunknummer eingerichtet hatte, klingelte der Ruf die ersten paar Sekunden. Als dann die AWS zündete, wurde der Ruf abgebrochen.
Daher meine Vermutung oben…


#4

Hallo zusammen…

den “Verbindungsabbruch” hatte ich bei einem Kunden, der einen Vodafone ISDN Anschluss hatte.
Das D-Kanal Protokoll hatte ergeben, dass Vodafone die Verbindung getrennt hatte.

Timeout bla…
Kunde hat den Anbieter gewechselt und seitdem habe ich keinen Einsatz mehr an der Stelle.

Was sagt das D-Kanal Protokoll oder ist die Umfrage für irgendwas wichtig?

vG
Ralf


#5

Hallo Ralf.

Ja - Abbrüche (sofort, nach Zeit, nach rhythmischen Zeiten), einseitige Audioverbindungen, etc. sind die Standardprobleme heute in der Voip-Technik, die verschiedenste Auslöser hat, die da wären:

  • Software-Inkompatibilitäten/Interpretationsprobleme
  • Router/Firewall/Netzwerk/DNS/Gateway-/Routingfehler

Da die Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten täglich durch neue Softwareversionen und Hardware (Endgeräte/Telefonanlagen/Router) wächst ist hier in Zukunft eine immer intelligentere Software notwendig.

In meinem berichteten Fall - den man exakt so betrachten muß, wie er beschrieben wurde, ist es ein internes Softwareproblem zwischen den eigenen Plattformen der Telekom.


#6

Hallo Ralf.

Im D-Kanal sieht man nur, das der Netzbetreiber auflegt, kein korrekter Grund.

DieUmfrage war nur um zu prüfen ob es ein Einzelfall ist oder eher ein nachvollziehbares Verhalten auch an anderen Anschlüssen. Wie ich hier sehen kann, gibt es weitere Fälle: https://telekomhilft.telekom.de/t5/Telefonie-Internet/Rufumleitung-am-Voip-Anschluss-auf-ISDN-Festnetzanschluss-wird/m-p/3137965#M913625


#7

Ich halte von solchen Umfragen nichts, wenn man die Probleme vielleicht nicht miteinander vergleichen kann, sondern viele wie gewohnt nur ein “gefällt mir” drunter setzen.

Vielleicht einfach einmal mein damaliges Problem mit Vodafone…

  • Die Line 197 zeigt den externen Anruf von der Nummer 015xxxxx zu der Nummer 2xxxx.
  • Die Line 230 zeigt von der TK-Anlage die Leitungsbelegung für die Anwahl der Umleitung.
  • Die Line 234 zeigt von der TK-Anlage die Wahl zum Umleitungsziel.
  • Die Line 276 zeigt vom Netzbetreiber die Meldung „CAU:Recovery on timer expiry“ (Wiederherstellung nach Timer-Ablauf).

Diese Meldung sendet der Netzbetreiber, weil das Umleitungsziel nicht erreichbar ist. Vorher erhält man durch die Meldung Alerting einmal das Klingeln und danach erfolgt der Abbruch.

Problem bei der ganzen Geschichte… Der Netzbetreiber macht das Problem und da kommen wir mit keiner Anlageneinstellung dran.

vG
Ralf


#8

Moin.

Das Verhalten würde mir gestern telefonisch vom 3. Level Support bestätigt, es wird an der Behebung gearbeitet. Na dann mal los…


#9

Nabend.

Man glaubt es kaum, der Fehler wurde nun von der Telekom behoben - also, alles wird gut :blush::+1:t2:


#10

Man darf sich nicht wundern, warum so viele zu anderen Providern wechseln, wenn man so behandelt wird. zuerst ist nichts, aber dann wird kleinlaut, der Fehler doch im eigenen System überprüft u. zugegeben.

Obwohl man im Endeffekt, nur mal zwischendurch, den Teufel alias Provider getauscht hat.

Im Leitungs-Entstörungsfall sind sie den Anderen, immer noch überlegen, nach dem Motto, wir waren die “1.”.


#11

Jo, Hotliner … als wenn die anderen “Provider” nicht auch mit Wasser kochen würden. Oder glaust Du im
Ernst, dass Vodafone, Ecotel und wie die anderen alle heißen mögen fehlerfrei wären. Ich denke solange
es noch zwischen dem NGN und dem PSTN konvertiert werden muss, so lange wird es diese Probleme
geben.


#12

Hallo, Michael!

VOIP ist einfach ein “Schmarrn”, gegenüber der alten immer noch, aber funkt. Technik.

Die Telekom hat angefangen, viele andere Mitbewerber ziehen nach, die tw. Klugen halten sich mit der Zwangsumstellung raus, weil die genau sehen wie so manche auf die Schnauze fallen.

Und hoffen immer noch dass keiner mehr ein “echtes Fax” will, oder von PR nichts wusste.
CNS muss dafür “teuer” bezahlt werden, egal wie oft es wirklich benutzt wird.

Es lebe der Uninformierte Konsument, der zwar für 3 ISDN-Anschlüsse 9 Rufnummern bekam, obwohl max. nur 6 max. davon gleichzeitig funzte, solange er sich nicht wirklich darüber informiert.

Geiz ist geil, gab es schon vorher, bevor es der “Blödmarkt” als Werbeslogan ins Spiel brachte.
Wer vom Verkäufer schlecht informiert ist lebt dann nach dem Motto: ala, mitgehangen = mitgefangen.


#13

Hallo Hotliner,

alles eine Frage des Standpunktes. Klar, war die Gesprächsqualität bei ISDN und die Störanfälligkeit
besser. Aber bei VoIP kann ich mehr als zwei Gesprächskanäle ohne großen Aufwand realisieren.

CNS funktioniert auch unter VoIP problemlos bei einigen gestesteten Providern. Das die Telekom mal
wieder eine Ausnahme machen muss, ist wahrscheinlich ihrer Größe und damit Schwerfälligkeit ge-
schuldet. Du musst natürlich auch bedenken, dass die VoIP Migration ein echtes Superprojekt ist und
das muss ein anderes Unternehmen erstmal schaffen. Für die Anzahl der Umstellungen klappt es
wirklich erstaunlich reibungslos.

Schaue Dir nur mal die anderen “Großprojekte” wie Flughafen Berlin Brandenburg, Elbphilharmonie,
Stuttgart 21 usw. an.

Ein Trauerspiel ist die bisher fehlende T.38 Unterstützung. Bei Geschäftskunden soll dies ja seit Ende
2017 bei Telekom funktionieren. Doch es ist natürlich auch selbstverständlich im Privatkundenbereich
erforderlich.

Möchten wirklich so viele User wieder zu ISDN hin? Wenn ich an den Krampf denke, hier eine Daten-
verbindung mit 64k hinzubasteln. Nee, nee, da ist mir das schnellere Datennetz + VoIP Telefonie alle-
mal viel lieber. Also ich möchte nicht mehr zu ISDN zurück!

Gruß
Michael


#14

Ich wüsste nicht was VOIP mehr bringt, ausser dass man tw. nicht mal mehr faxen kann, aber der Konsument dafür zum “Gläsernen Objekt” wird!
Und dass Faxen zum mail wird, ist gewollt, da konnte man bisher “nicht so einfach mitschneiden” wenn es von einem Gerät zum andern, auch das Geschriebene, als “Bild” ankommt, ohne in der “Wolke” zu erscheinen!


#15

Da wegen Breitband (mindestens) fttc notwendig ist und die die Telekom die Vermittlungstechnik weder gepflegt bekommt noch Ersatzteile hat ist das Thema ISDN perdu.

Ich (für meinen Teil) verkaufe nur noch Business Produkte, die sind eh günstiger bei mehr Leistung (Faktor 4) und der Privatmarkt ist mir schnuppe - ach nein, gelogen, da verdiene ich ja ganz gut im Service :wink:


#16

Es sind wieder Geschäfte möglich wie in den Anfangszeiten von ISDN. :cowboy_hat_face:

Die neue Anlage ist aber… die alte konnte aber… ISDN ist aber… Früher ist aber…

Ja, früher haben wir auch ale soviel Schadstoffe in die Umwelt gegeben, da gab es kein Unkraut im Garten. Jetzt wächst leider alles und überall. Boah, ekelig das Neue. :joy:

vG
Ralf


#17

Und mal ehrlich gesagt, der ISDN “Kack” war ja doch auch nicht das “gelbe vom Ei”. Busverkabelung und
dann das leidige Thema, wo den Endwiederstand unterbringen. Letztendlich war ja doch im Haus nur eine
Sternverkabelung vorhanden. Wer hat schon Leitungen wirklich im Bus verlegen können. (Mal abesehen
von Demonstrationsanlagen). Die dadurch bedingten ISDN Fehler waren auch nicht ohne …

Heutzutage läuft alles übers interne LAN. Schöne Verkabelung im Stern. Guter Switch vielleicht sogar
noch mit PoE und die Telefone funktionieren. QOS nicht zu vergessen zu aktivieren, auch wenn die
Profis immer behaupten: “Bandbreite ersetzt QOS …”.

Also ich bin rundum zufrieden. SIP ist nicht das seligmachende Protokoll, da gibts deutlich besseres.
ABER Video2000 hat sich auch nicht gegenüber VHS durchsetzt. :slight_smile:

Ich bin seit 2005 mit VoIP beschäftigt und muss sagen, seit den Anfängen hat sich mächtig etwas
getan und die VoIP Technik ist deutlich weniger störanfällig als in den Anfangsjahren.

vG Michael


#18

Da bin nicht ganz Deiner Meinung, weil mir die vorhandene Verkabelung nie Probleme machte, jetzt ebenfalls mindestens ein gutes 4-adriges EDV Kabel sein muss, die Endgeräte tw. ein Netzteil benötigen wenn Power over LAN nicht möglich ist.

Viele grosse Anlagen-Hersteller hatten bereits sogar in der alten ISDN-Zeit sogar tw. nur UP0 Endgeräte.

Ich bin auch nicht gegen Fortschritt, nur wenn es solange benötigt, bis wirklich alles Zufriedenstellend funzt, ist so manches Neue manchmal ein Rückschritt.

Und Spielereien wie VOIP an der Tür, ist auch nicht Jedermanns Sache, alleine vom Preis her, wenn es stabil u. gut funktionieren soll.

Aber Jeder, wie er will oder es leisten kann, sieht man ja was sich manche an einer Fritte anklemmen wollen!

LG.


#19

Hallo Hotliner,

na was die TFE betrifft bin ich vollkommen Deiner Meinung :slight_smile: Es ist mir schlichtweg schon immer ein Rätsel
gewesen, warum eine TFE so schweineteuer sein muss. Dies bisschen Elektronik verpackt in einem mehr
oder minder “schönen” Gehäuse. Und VoIP an der Tür ist meines Erachtens absolut überteuert.

Gruß
Michael


#20

Moin…

Ist etwas off topic, aber ich finde intern UP0 immer noch besser, als dieses leidige IP mit sehr häufigen Updates, mit lahmen Telefonen, mit Billig-Switchen beim Kunden, mit nicht vorhandenen/nicht voll durchgeklemmten Netzwerkkabeln im Haus… usw.

Aber es stimmt. VHS war für die Leute schöner als BETA. :slight_smile:

vG
Ralf